GEMEINSAME ARBEIT
FÜR PATIENTEN
Egal ob in der Radiologie oder im Labor - Teamarbeit ist für jede MTA Pflicht. Das kommt schon allein dadurch zustande, dass jede Mitarbeiterin/ jeder Mitarbeiter unterschiedliche Geräte bedienen muss. In großen Kliniken, wie etwa dem Unfallkrankenhaus Berlin, gibt es in der Radiologie umfangreiche Pläne, wann welche MTA an welchem Gerät arbeitet. Und das bedeutet auch: Wenn es mal eng wird, unterstützt man sich gegenseitig selbstverständlich.
EIN TEIL DES GANZEN SEIN
Im Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt ist die Berufsgruppe der MTA über den Pflegedirektor im Vorstand der Klinik vertreten. Die enge Zusammenarbeit mit der Pflege ist dringend notwendig, denn viele Veränderungen wirken sich auch in den Diagnostik- und Funktionsbereichen aus. Zum Beispiel: Wenn mehr Patienten in der Intensivmedizin aufgenommen werden, werden auch mehr Untersuchungen in der Radiologie notwendig. Zuweilen muss auch als Folge ein technisches Gerät angeschafft oder das Personal in einer speziellen Weiterbildung geschult werden. Und das ist wiederum mit hohen Kosten verbunden, über die nicht von heute auf morgen entschieden wird.
UNTERSTÜTZUNG
DER FORSCHUNG
In großen Lehrbetrieben wie der Universitätsmedizin Frankfurt arbeiten MTA auch in der medizinisch-naturwissenschaftlichen Forschung. Am Senkenbergischen Institut für Pathologie der Universität Frankfurt zum Beispiel unterstützen MTLA Mediziner und Biologen bei grundlegenden Studien zum Immunsystem und zu Krebserkrankungen. Die Arbeit ist so organisiert, dass die MTLA an jedem Tag sowohl im Labor arbeitet, Routineaufgaben erledigt und auch an der Wissenschaft teilhat. Die wechselnden Tätigkeiten sorgen dafür, dass die Beschäftigten in allen Bereichen auf dem Laufenden bleiben und sich bei neuen Herausforderungen auch gegenseitig mitziehen.
