Parlamentarische Staatssekretärin Ulrike Flach informiert sich über die MTA-Berufe

- Was machen eigentlich Medizinisch-technische Radiologieassistentinnen (MTRA)? Darüber informierte sich die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Ulrike Flach (3. v. li.), in der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie am UKA. Weiter im Bild (v.li.): MTRA Jelena Quante und Britta Kremers, Jenny Kloska vom dvta e.V. und Mechthild Richter-Hassel.
Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Ulrike Flach, informierte sich auf Einladung des Deutschen Verbandes Technischer Assistentinnen/Assistenten in der Medizin e.V. (dvta) am 25. August 2011 im Universitätsklinikum Aachen über die Arbeit in den MTA- Berufen.
In der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie begrüßten Jenny Kloska, Vorsitzende der Landesvertretung NRW im dvta e.V., Frau Prof. Christiane Kuhl, Direktorin der Radiologie und der Ärztliche Direktor Herr Prof. Thomas Ittel die Parlamentarische Staatssekretärin Frau Ulrike Flach. Gemeinsam erläuterten die Medizinisch-technischen Radiologieassistentinnen (MTRA) aus dem Universitätsklinikum Aachen und Frau Kloska, selbst MTRA, Frau Flach die Bedeutung der MTA-Berufe für Patienten und Ärzte am Beispiel der MTRA.
Beim anschließenden Rundgang durch die Klinik überzeugte sich Frau Flach am Computer- und Magnetresonanztomographen, in der Mammographie und der Strahlentherapie von der sozialen Kompetenz der MTRA im Umgang mit den Patienten. Vor allem in der Strahlentherapie ist die MTRA aufgrund der über mehrere Wochen dauernden Behandlung eine wichtige Bezugsperson für die Krebspatienten.
Neben den sozialen Kompetenzen beeindruckten die MTRA Frau Flach durch ihr physikalisch-technisches Wissen, um die komplizierten Geräte für die medizinische Bildgebung und die Strahlentherapie bedienen zu können. Den Patienten vor unnötiger Strahlung zu schützen, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen, ist eine der wichtigsten Aufgaben der MTRA. „Der MTA-Beruf ist sehr anspruchsvoll. Praktizierter Strahlenschutz ist vor allem die selbständige Arbeit der MTRA, mit großen Konsequenzen für den Patienten“, so Frau Prof. Kuhl.
Während des Besuches warben die Aachener Kolleginnen um mehr Anerkennung der MTA-Berufe: „Wir wünschen uns nichts unmögliches. Wir sprechen über mehr Anerkennung in unserem Beruf und dazu gehören auch eine bessere Bezahlung und Aufstiegsmöglichkeiten, z.B. durch ein Studium.“
Der Deutsche Verband Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin e.V. (dvta) vertritt als Berufsverband die Interessen von rund 18.000 Medizinisch- technischen Assistenten.
