Glücksmoment Pia

Video, 4:49 min, Salto zurück ins Leben, Universitäts Protonen Therapie Dresden (UPTD)

Glücksmomente im Job sind eine gewaltige Motivation. Sie geben MTRA Kraft, schwierige Situationen zu meistern, auf Menschen zuzugehen und ihnen Halt zu geben. Sie geben Kraft, schwerkranke Menschen anzuspornen, Vertrauen zu fassen und zu kämpfen. – Pia ist so ein Glücksmoment.

Video, 4:49 min, Salto zurück ins Leben, Film zur Protonentherapie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden

Dank der Protonen-Therapie kann Pia eine Tumor-Erkrankung in ihrem Kopf überwinden. Schritt für Schritt führt ihr Weg zurück in ihr altes Leben, dessen zentraler Bestandteil das Turnen ist. Sie wieder in ihrem Element zu sehn, voller Lebensfreude und auch mit ihrem Ehrgeiz, löst beim medizinischen Personal, das sie während ihrer Krankheit eng und intensiv begleitet und letztendlich ihr Leben gerettet hat, ein tiefes Glücksempfinden aus.  

So auch bei den beiden MTRA, den „spezialisierten Bestrahlungs-Assistenten“. Diese hat Pia eng an ihrer Seite während des gesamten Bestrahlungszyklus. Speziell während der Bestrahlungseinheiten. Sie positionieren sie, legen ihr die Maske an, erklären die Vorgänge, beruhigen und spenden Kraft. Für das junge Mädchen ist diese Zuwendung lebensnotwendig. Sie hilft ihr, die psychische Anspannung während der Bestrahlung unter dem gigantischen Gerät auszuhalten und in positive Energie umzuleiten.

Videostill, Salto zurück ins Leben: Die beiden MTRA, Julia und Danilo, bereiten Pia auf die Protonen-Bestrahlung vor.

Zerstörung von Pias Tumor

Pia hat sich am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden behandeln lassen. Seit Ende 2014 nutzen dort die Strahlenexperten die Protonen-Therapie und entwickeln sie weiter. Zum Einsatz kommt die besonders schonende Bestrahlungsmethode beispielsweise bei Patienten mit Tumoren der Schädelbasis oder bei Kindern mit Hirntumoren – Kindern wie Pia.  

Die Bestrahlung mit Protonen ermöglicht den punktgenauen Einsatz des Lasers. Die Energie wird hierbei gezielt mitten im Tumor freigesetzt und die DNA des Tumorgewebes zerstört. Die Tumorzellen verlieren dadurch ihre Fähigkeit, sich weiter zu teilen und weiter zu wachsen. 

Aufklärungsgespräch

Für Pia genau so wichtig wie der Beistand der beiden MTRA ist das Aufklärungsgespräch nach der Diagnose-Stellung mit ihrer Ärztin. Die Ärztin agiert dabei einfühlsam. Sie nimmt ihr Gegenüber trotz des Altersunterschieds ernst, begegnet Pia auf Augenhöhe. Gemeinsam schauen sie sich das Bestrahlungsgerät an und die Bestrahlungsplanung. Auch was alles zur Vorbereitung der Therapie gemacht werden muss. Größere Kinder wie Pia sind zudem dabei, wenn es um die technischen Details geht, aber auch um mögliche Nebenwirkungen und die Spätfolgen der Protonen-Therapie.  

Pia steht heute wieder mitten im Leben und sprüht vor Energie. – Ein Glück für alle.  

Weitere Infos zur Protonen-Therapie an der Uniklinik Dresden findest du hier:
MTRA-Arbeitsplatz: Protonen-Therapie