Das Rheinische Bildungszentrum bietet weiteren Ausbildungsgang an
Ausbildung zur/zum Medizinisch-technischen Radiologieassistentin / Radiologieassistenten (MTRA) gestartet – Schüler offiziell begrüßt
Neuwied. Anfang Oktober startete am Rheinischen Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen der Marienhaus GmbH erstmals die Ausbildung zur/zum Medizinisch-technischen Radiologieassistentin / Radiologieassistenten (MTRA). „Wir erweitern damit unser Leistungsspektrum um ein weiteres Bildungsangebot“, freut sich Volker Thiel, der Leiter des Rheinischen Bildungszentrums und begrüßte Ende Oktober im Rahmen einer Feierstunde gemeinsam mit Oberbürgermeister Nikolaus Roth, Christa Garvert, Geschäftsführerin der Marienhaus GmbH, PD Dr. Götz Lutterbey, Chefarzt des Institutes für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied und ärztlicher Leiter der MTRA-Ausbildung, Jutta Hoffart, Lehr-MTRA, Bernd Sturm, organisatorischer Leiter der MTRA-Ausbildung und Prof. Dr. Helmut Wieler, Oberstarzt der Abteilung Nuklearmedizin im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz und Kooperationspartner, die 15 Schülerinnen und Schüler.
Christa Garvert dankte in ihrer Ansprache allen Beteiligten, die sich für diesen Ausbildungsgang stark gemacht haben. „Mit unserem neuen Angebot können wir die Versorgungslücke bei den MTRA ein Stückchen schließen“, freute sich sie, dass nach zwei Jahren alle Hürden erfolgreich genommen worden sind und „nun die ersten Pioniere starten“ können. Auch PD Dr. Götz Lutterbey ist das neue Angebot am Rheinischen Bildungszentrum eine Herzensangelegenheit und er freut sich auf die gemeinsame Arbeit mit den Schülerinnen und Schüler. „Vergessen Sie bei Ihrer Arbeit nie den Menschen in den Blick zu nehmen“, gab er ihnen mit auf den Weg, denn bei aller Technik muss der Patient immer im Mittelpunkt allen Handelns stehen.
Die dreijährige Ausbildung befähigt die MTRA selbständig diagnostische und therapeutische Verfahren im Bereich der Radiologie durchzuführen. Es ist ein Beruf, der ein hohes Maß an Handlungskompetenz und Eigenverantwortlichkeit erfordert. Die/der MTRA arbeitet interdisziplinär und ist fächerübergreifend in mehreren Fachgebieten tätig – zum Beispiel in der Röntgendiagnostik, der Nuklearmedizin oder der Strahlentherapie. In 2.800 theoretischen und 1.600 praktischen Stunden wird den angehenden MTRA Wissen in den Schwerpunktfächern Nuklearmedizin, Radiologische Diagnostik, Radiophysik, Strahlentherapie und -schutz sowie in den Grundlagenfächern wie Anatomie, Chemie und Biochemie, Hygiene, Physiologie und Psychologie oder Elektrodiagnostik vermittelt.
Weiter Informationen:
http://www.marienhaus-gmbh.de/
Ansprechpartnerin: Anja Loudovici
E-Mail: a.loudovici(at)marienhaus-gmbh.de

- Volker Thiel, Leiter des Rheinischen Bildungszentrums (3. von rechts), begrüßte gemeinsam mit Oberbürgermeister Nikolaus Roth, PD Dr. Götz Lutterbey, Chefarzt des Institutes für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied und ärztlicher Leiter der MTRA-Ausbildung, Jutta Hoffart, Lehr-MTRA, Prof. Dr. Helmut Wieler, Oberstarzt der Abteilung Nuklearmedizin im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz und Kooperationspartner, Bernd Sturm, organisatorischer Leiter der MTRA-Ausbildung und Christa Garvert, Geschäftsführerin der Marienhaus GmbH (von links) die ersten Schüler der MTRA-Ausbildung am Rheinischen Bildungszentrum. (Foto: Anja Loudovici)
