19.11. // Aachen

Mit einem Suppenhuhn im Computertomographen hat die Schule für Technische Assistententen am Universitätsklinikum Aachen am 19.11.2011 rund 60 Besuchern die spannende Welt der Radiologie demonstriert.

Der Tag war gut vorbereitet. Gut eine Woche vor dem Aktionstag sind die Auszubildenden der MTA-Schule in weißen Kitteln mit Flyern und Plakate durch die Stadt gezogen, um buchstäblich die Werbetrommel zu rühren.

In einer Mischung aus Vortrag und praktischen Demonstrationen haben sich dann am Samstag die rund 60 Besucher einen Einblick in Ausbildung und Beruf der Medizinisch-technischen Radiologieassistenten verschafft. Höhepunkt waren ein Suppenhuhn im Computertomographen und ein präparierter Tennisball, der aufgrund des starken Magnetfelds im Magnetresonanztomographen „in die Röhre“ geflogen ist. In der Nuklearmedizin durften die Teilnehmer mit Hilfe von Archivbildern, die Verteilungsmuster von radioaktiven Substanzen (Szintigramme) am Computer nachverarbeiten. Auch die Strahlentherapie öffnete die Türen um die Funktion der beeindruckenden Großgeräte zu demonstrieren. Das Programm war so spannend, dass auch die lokale Zeitung darüber berichtete. Für die MTA-Schule Aachen ein toller Erfolg.

Weitere Informationen finden Interessenten auf der Homepage der Schule unter http://www.ukaachen.de/content/page/1265548.


Interessierte Besucherinnen und Besucher während den Präsentationen zu Ausbildung und Beruf im Hörsaal
Das Aachener Suppenhuhn wird am Computertomographen mittels Röntgenstrahlung zuerst fotografisch in Scheiben geschnitten und dann am CT dreidimensional rekonstruiert
Mit der Aktion „Die Kittel sind los“ machen die Auszubildenden der MTA-Schule Werbung für den Aktionstag in der Innenstadt.
Am Bildschirm ein Schilddrüsenszintigramm in der Nuklearmedizin
An einem Phantom konnten sich die Besucher zeigen lassen, wie man Röntgenaufnahmen macht