MTAWERDEN SPEZIAL: "MTA - VIER FACHBERUFE UNTER EINEM DACH"

- Röntgenaufnahmen erstellen - der Klassiker unter den MTRA-Tätigkeiten.

- Einblick in den MTLA-Alltag: Das Arbeiten in der Mikrobiologie. Foto (2): Dominik Eisele
Radiologie, Labor, Funktionsdiagnostik, Veterinärmedizin: Das umfassende berufliche Feld der MTA ist auf den ersten Blick gar nicht so leicht zu fassen. Medizinisch-technische Assistentinnen und Assistenten arbeiten je nach aus Ausbildungsrichtung in ganz unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens. Die Abkürzung MTA steht als Oberbegriff für vier verschiedenen Fachberufe.
Medizinisch-technische Radiologieassistenten (MTRA) arbeiten meistens in der radiologischen Diagnostik. Ihre zentrale Aufgabe ist es, auf Anforderung des Arztes selbstständig Röntgenbilder vom Körperinneren des Patienten anzufertigen. Weitere Tätigkeitsfelder sind die Strahlentherapie und die Nuklearmedizin. Für MTAwerden beschreibt David Schmid, im 4.Semester der MTRA-Ausbildung am Bildungszentrum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, einen Arbeitstag während seines Praktikums an einem Klinikum in Lübeck. Hier geht es zum Bericht!
Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten (MTLA) sind in der Regel in medizinischen Laboren, in Kliniken und Forschungseinrichtungen tätig. Die Aufbereitung und Untersuchung von Gewebe-, Organ- und Blutproben gehören zu ihren wichtigsten Aufgaben im Berufsalltag. Je nach Einrichtung und Karriereweg kommen aber viele weitere Tätigkeiten hinzu.
Die MTAwerden-Redaktion befragte Anke Meyer, leitende MTLA am Herzzentrum in Bad Krozingen, wie ihr Berufsalltag aussieht. Hier geht es zum Interview!
Medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik (MTAF) sind ebenso in großen Praxen oder Kliniken tätig. Ihre zentrale Aufgabe ist es, bei Patienten bestimmte Leistungen zu messen. Am bekanntesten ist sicherlich das Elektroenzephalogramm – kurz EEG –, das die Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche dokumentiert. Thomas Kosinski hat 2007 sein Examen an der MTA-Schule des Ausbildungszentrums am Uniklinikum Halle absolviert und arbeitet jetzt in einer kardiologischen Praxis in Hamburg. Für MTAwerden erzählt er aus seinem Arbeitsalltag – hier geht es zum Bericht!
Veterinärmedizinisch-technischen Assistentinnen und Assistenten (VMTA) sind die kleinste Fachgruppe unter den MTA. Sie untersuchen Gewebe, Organe und Blut von Tieren – von der Biene bis zum Elefanten. Ihr Spezialgebiet ist darüber hinaus die Lebensmitteluntersuchung. Kleiner Tipp: Im August gibt es dazu Berufsinformationstage in Köln - siehe MTAwerden-Kalender!
Ob nun MTRA, MTLA, MTAF oder VMTA – alle vier MTA-Fachberufe sind eigenständige, schulische Ausbildungen, die öffentliche oder private Berufsfachschulen –in der Regel an Krankenhäusern - anbieten. Die gesamte Ausbildung geht über drei Jahre und beinhaltet auch mehrere praktische Phasen in den späteren Arbeitsgebieten. Als Schulabschluss wird der Realschulabschluss oder ein vergleichbarer schulischer Abschluss vorausgesetzt. Bundesweit gibt es etwa 8200 Ausbildungsplätze – alle MTA-Schulen und Jahrgänge zusammengefasst. Die Bewerbungen nehmen die MTA-Schulen direkt entgegen.
Kreative Konzepte, um den Nachwuchs zu fördern: Eine MTA-Ausbildung wird wie ein Studium nicht vergütet, sondern es fallen auch bei staatlichen Schulen Kosten für die Lern- und Lehrmittel an. An manchen Schulen muss zudem Schulgeld bezahlt werden. Das schreckt manche Jugendliche ab. Innovative Konzepte, wie der MTA-Nachwuchs gewonnen werden kann, sind daher gefragt. Die MTAwerden-Redaktion befragte dazu Prof. Dr. Carl, Direktor des Zentrums für Strahlentherapie und Radioonkologie in Bremen. Er erzählt, warum sein Unternehmen jedes Jahr zwei Stipendien vergibt, um gezielt den MTRA-Nachwuchs zu fördern. Hier geht es zum Interview!
Noch ein MTAwerden-Tipp für alle, die mehr wissen wollen: Der Deutsche Verband Technischer Assistenten in der Medizin e.V. in Hamburg hat die verschiedenen MTA-Berufsfelder ausführlich beschrieben. Die Berufs-infobroschüre kann per Email unter info(at)dvta.de angefordert werden!
MTAWERDEN SPEZIAL: „LEHREN UND LERNEN IN DER MTA-AUSBILDUNG“

- Was steckt genau dahinter? Eine gute Portion Neugier gehört zum Lernen und Lehren in der MTA-Ausbildung dazu.kameel-fotolia.com
Naturwissenschaftlich-medizinisches Fachwissen sowie der versierte Umgang mit moderner Technologie sind die zentralen beruflichen Kompetenzen von Medizinisch-teschnischen Assistenten (MTA) - egal ob sie im Labor, in der Radiologie oder der Funktionsdiagnostik arbeiten. Eine MTA-Ausbildung muss daher aktuelle, medizinische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse verbinden mit dem Wissen um hochmoderne Technik, die sich laufend weiter entwickelt.
MTA-Schülerinnen und Schüler müssen aber auch auf den Umgang mit den Patienten vorbereitet werden. Sie sollten am Ende ihrer Ausbildung gut kommunizieren können und die Abläufe in der Abteilung oder Praxis auch effektiv organisieren können. Wie lässt sich der vielfältige Stoff im Unterricht so aufbereiten, dass leicht und mit Freude gelernt wird?
Die MTAwerden-Redaktion hat bei MTA-Lehrkräften aus Radiologie, Labor und Funktionsdiagnostik nachgefragt. Sie erzählen sie aus ihrem Alltag und zeichnen ein lebendiges Bild von einer theoretisch-fundierten und praxisnahen Ausbildung. Hier geht es zum Bericht mit dem Titel „Von Eselbrücken und Lerneffekten“.
WEITERE THEMEN
„Spicker schreiben – aber nicht benutzen!“
MTLA-Schülerinnen und -Schüler aus Bayreuth haben eine ganze Sammlung angelegt, wie sie leicht lernen: Vom Spickzettel schreiben bis hin zum letzten Wiederholen vor dem Schlafengehen. Zum Bericht
Ein Quiz mit Hand und Fuß
MTLA-Schülerinnen und -Schüler aus Zwickau haben ihren Lernstoff als Quiz verarbeitet und einen Bericht über den Unterricht in der Strahlenphysik geschrieben. Zum Bericht
Attraktive Verknüpfung von Theorie und Praxis
„In der MTA-Ausbildung sind Theorie und Praxis eng verzahnt, das schätzen viele MTA-Schüler“, sagt Tina Hartmann. Die Diplom-Medizin-Pädagogin und MTRA-Lehrkraft, hat sich im Studium mit dem Thema Lernen und Lehren intensiv beschäftigt. Im MTAwerden-Interview erzählt sie, wie das Lernen leichter fällt. Zum Interview
Lernen beim Aufenthalt im Ausland
Matthias Scholz hat die Chance genutzt – drei Monate lang arbeitete der MTRA-Schüler aus Göttingen in verschiedenen Kliniken auf Malta. Der Aufenthalt habe ihn menschlich und fachlich weiter gebracht, sagt er im MTAwerden-Interview. Zum Interview
MTAWERDEN SPEZIAL: "MTA IM EINSATZ FÜR ERDBEBENOPFER"

- Das Krankenhaus als Zeltstadt: Jede Station hat ein eigenes Zelt. Foto: Schmidt
Haiti wurde Mitte Januar von einem schweren Erdbeben erschüttert. Etwa 300.000 Menschen sterben, ebenso viele werden verletzt und mehr als 1,2 Millionen Menschen sind nun obdachlos. Kirsten Schmidt verlässt für knapp sechs Wochen ihren Arbeitsplatz in der Radiologie des Evangelischen Waldkrankenhaus in Berlin-Spandau und baut die Röntgenabteilung im Mobilen Krankenhauses des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit auf. Das Mobile Krankenhaus ist eine Zeltstadt auf einem Fußballplatz in Carrefour, der zweiten größten Stadt von Haiti. Susanne Werner von der MTAwerden-Redaktion hat die 48-Jährige MTRA nach ihrer Rückkehr nach Berlin befragt. Deutlich wird: Unter extremen Bedingungen arbeitet man ganz selbstverständlich im Team und ohne gute Röntgenaufnahmen gibt es auch keine eindeutigen Diagnosen. Hier geht es zum ausführlichen Bericht mit dem Titel:
WEITERE THEMEN
Medizin fasziniert!
Es gibt viele Wege in das MTA-Berufsfeld: Die einen fasziniert die Welt der Medizin, die andere freut sich über die Verbindung von Theorie und Praxis. Die Frage "Warum sind Sie MTA geworden?" beantworten die MTRA- und MTLA-Schülerinnen und -Schüler der Akademie des Klinikums Osnabrück. Zum Bericht
Klicken, anmelden, diskutieren!
In eigner Sache: Facebook ist ein internationales Netzwerk und MTAwerden ist nun mit einer Seite in Facebook vertreten. Die Plattform dient interessierten Jugendlichen und Kollegen zum interaktiven Austausch. Jeder kann mitmachen! Am besten gleich wichtige Termine Hinweise auf die Pinnwand bei MTAwerden in Facebook schreiben! Zur Pinnwand
Boys in Bayreuth sind dabei
Neue Wege für Jungs: Die MTLA-Schule Bayreuth lud Jungen ein, die Welt des Labors zu entdecken und so auch den MTLA-Beruf kennenzulernen. Ein voller Erfolg und ein spannender Nachmittag für alle Beteiligten. Zum Bericht
MTAWERDEN-SPEZIAL "MTA - (K)EIN TYPISCHER FRAUENBERUF?"

- Teamarbeit: Michael Hinze und seine Kollegin prüfen die Einstellung beim MRT. Foto: Nickel
Laut Statistik sind von den 84.427 Medizinisch-technischen Assistenten (MTA) in Deutschland sind 91,9 Prozent weiblich. Ein typischer Frauenberuf? Von wegen! MTRA in der Radiologie und MTLA im Labor dürfen vor moderner Technik nicht zurückschrecken. Sie müssen Analyse- und Aufnahmegeräte souverän bedienen und zugleich die Patienten professionell begleiten. Für diese verantwortungsvolle Aufgabe können sich durchaus auch Männer begeistern. Michael Hinze zum Beispiel, der seit 12 Jahren am Helios-Klinikum Emil von Behring in Berlin-Zehlendorf tätig ist. Insgesamt 20 MTRA arbeiten an diesem radiologischen Institut, vier davon sind Männer.
Heike Nickel von der MTAwerden-Redaktion hat Michael Hinze einen Vormittag lang begleitet. Und fand heraus: Für Michael Hinze ist die Teamarbeit das wichtigste – egal ob mit Männern oder Frauen. Hier geht’s zur Reportage!
WEITERE THEMEN
MTA – für Jungs unattraktiv oder eine Wissenslücke?
Es gibt rund 350 Berufe und dennoch interessieren sich die meisten Mädchen und Jungen nur für 20 unterschiedliche Ausbildungen. Miguel Diaz arbeitet als wissenschaftlicher Referent bei „Neue Wege für Jungs“. Er glaubt, dass Jungen noch zu wenig über das Berufsfeld von MTA wissen und empfiehlt MTA-Schulen, jungenspezifische Angebote aufzubauen. Zum Interview
Als MTA in die Welt
Für MTA gibt es unterschiedliche Wege, im Ausland tätig zu werden: Zum Beispiel kann man im Rahmen der Entwicklungsarbeit in der so genannten dritten Welt arbeiten. In Europa sind die Aussichten in Skandinavien am besten, denn dort ist der Bedarf an MTA hoch. Zum Interview
Warum sind Sie MTA geworden?
Die MTAwerden-Redaktion setzt die Reihe fort mit Antworten von Aneka Kupke aus Darmstadt und Daniela Göppel aus Hannover, die bereits als MTA arbeiten sowie Nicole Grabowski und Arta Iberhysaj, die in Berlin Ihre Ausbildung machen.
Aneka Kupke: "MTRA begleiten Patienten von der Krankheit bis zur Genesung"
Nicole Grabowski und Arta Iberhysaj: "Fasziniert von Mensch und Technik"
Daniela Göppel: "Als MTLA analysiere ich lebende Materie"
Was ist Deine/ Ihre Meinung?
Was macht den MTA-Beruf spannend? Was sind Deine/Ihre Erfahrungen? Schreibt uns/ schreiben Sie uns, was das Arbeiten in Radiologie und Labor so spannend macht! Einfach per Email an news(at)mtawerden.de
MTAWERDEN-SPEZIAL "DOPPELQUALIFIKATION"

- Wo geht es für mich weiter? Wer neben der MTA-Ausbildung auch das Fachabitur macht, erhöht seine Karrierechancen deutlich.Foto: Stephen Coburn (Fotolia)
Wer an den Elbe Kliniken in Stade seine Ausbildung als MTRA oder MTLA macht, kann seine Berufschancen verdoppeln. Denn Jugendliche mit Realschulabschluss können dort neben der MTA-Ausbildung zugleich das Fachabitur ablegen - zusammen in nur drei Jahren. Die Absolventinnen und Absolventen haben dann nicht nur beste Aussichten im spannenden MTA-Berufsfeld, sondern können auch an allen Fachhochschulen studieren. Dr. Barbara Zurek, promovierte Diplom-Biologin, hat das Bildungsprojekt an den Elbe Kliniken zusammen mit einem Team entwickelt und unterrichtet an den beiden MTA-Schulen.
Drei Modelle: Stade, Lemgo und Ingolstadt
Die MTA-Schulen in Stade gehören zum ersten Schulzentrum im Gesundheitswesen in Niedersachsen, das die Doppelqualifikation seit 2009 anbietet. Bundesweite Vorkämpferin auf dem Gebiet der doppelqualifizierenden Berufsabschlüsse ist die MTLA-Schule Lemgo, die bereits seit Herbst 2004 „einen Berufsabschluss mit integrierter Fachhochschulreife, das sogenannte „Modell Lemgo“ für ihre MTLA-Auszubildenden ermöglicht. Andere Bundesländer haben inzwischen nachgezogen: In Bayern etwa gibt es seit 2006 den Schulversuch „Berufsausbildung und Fachhochschulreife“, an dem sich Auszubildende der MTA-Schulen beteiligen können.
Mehr zum Thema Doppelqualifikation und dem Modell in Stade
Mehr zum "Modell Lemgo" (Berufsabschluss mit integrierter Fachhochschulreife)
Mehr zum Schulversuch "Berufsausbildung und Fachhochschulreife" in Bayern
ZWEIFACH QUALIFIZIEREN, DOPPELT INVESTIEREN?

- Zwei Abschlüsse im Blick: Mareike Reimann.Foto: privat
Mareike Reimann aus Sauensiek strebt eine Doppelqualifikation an. Im Oktober 2008 begann sie ihre Ausbildung zur Medizinisch-Technischen Radiologie-Assistentin (MTRA) an den medizinischen Fachschulen der Elbe Kliniken in Stade und ist mittlerweile im 3. Semester. Neben den drei Jahren Berufsausbildung als MTRA wird die 18-Jährige zusätzlich eine Fachhochschulreife erwerben. Damit qualifiziert sie sich nicht nur für ihren Traumjob am Klinikum in Hamburg-Eppendorf, sondern auch für ein weiterführendes Studium an einer Fachhochschule. Welche Erfahrungen hat Mareike Reimann bereits gemacht? Und wie wird es nach ihrer Ausbildung weitergehen? Die mtawerden-Redaktion hat nachgefragt.
WEITERE THEMEN

- Spannende Laborarbeit: Benny am Mikroskop.Foto: BBZ Augsburg
MTLA-Schnupperkurs in Augsburg
Benny Ledabyll aus Aindling war bei einem „Schnupperkurs“ an der MTLA-Schule in Augsburg dabei und ist begeistert: „MTLA- das ist ein toller Job!“ Im mtawerden-Interview berichtet der 15-Jährige, warum das Arbeiten im Labor „superspannend“ ist und auch, wie er zum „Schnupperkurs“ kam und was er dort erfahren hat.
MTA-Schulen heißen Jungs willkommen!
MTA-Schulen sind immer dabei, wenn es darum geht, neue, innovative Wege zu beschreiten. So zum Beispiel bei der Initiative Neue Wege für Jungs! Die MTA-Schulen in Bayreuth, Magdeburg, Oldenburg und Zwickau laden am 22.April speziell Jungen ein, das Berufsfeld der MTA in Radiologie und Labor genauer kennenzulernen.
Mehr Infos zu "Neue Wege für Jungs" und den Angeboten der MTA-Schulen!
MTAWERDEN-SPEZIAL "KARRIERE ALS MTA"

- Auf dem Sprung zur Karriere? Die MTA-Ausbildung bietet eine gute Grundlage. Foto: Galina Barskaya - Fotolia.com
Mit dem MTA-Examen in der Tasche lässt sich Karriere machen! Etwal im Fortbildungsbereich oder in der Industrie! Beispiel Jutta Wirth: Sie war einst Schülerin des Lette-Vereins in Berlin und hat inzwischen mit „bio-wissenstransfer“ ein eigenes Unternehmen aufgebaut. Heute ist Jutta Wirth eine gefragte Trainerin für Laborkräfte. In den Niederlanden arbeitet sie auch an der Entwicklung von elektronischen Unterrichtsmaterialien, Filmen und Broschüren. Sie vermittelt den Laborkräften Kenntnisse aus der Molekularbiologie sowie der Gesundheits- und Labormedizin. Vor zwei Jahren wurde sie in Bielefeld mit dem Unternehmerinnenbrief NRW ausgezeichnet. Im mtawerden-Interview mit dem Titel "MTLAs müssen einen Spürsinn wie Detektive haben" erzählt Jutta Wirth, wie sie sich auf ihrem Berufsweg von der eigenen Neugier leiten ließ.
Alex Riemer hat seine MTRA-Ausbildung in Offenbach ebenso als Sprungbrett für die Karriere genutzt. Heute ist er „Clinical Application Manager“ bei Toshiba Medical Systems GmbH Deutschland. „Meine Karriere war ein fließender Prozess“, sagt er Im mtawerden-Report mit dem Titel "Das eigene Interesse als innerer Motor" nennt er drei Bedingungen für einen erfolgreichen Berufsweg: Zuerst Berufserfahrung sammeln, immer Spaß an der Arbeit haben und sich seiner Stärken und Schwächen bewusst werden!
SO PUNKTEST DU BEIM VORSTELLUNGSGESPRÄCH!
Du hast die Einladung zum Vorstellungsgespräch? Prima! Jetzt nur keine Panik! Hier erfährst Du wie Du in einem persönlichen Gespräch punkten kannst, ohne Dich selbst zu verbiegen oder ständig mit hochrotem Kopf dazusitzen! Die mtawerden-Redaktion hat Mandy Rusch und Simone Günther, zwei erfahrene Berufsberaterinnen der Agentur für Arbeit in Leipzig, um ihre Tipps gebeten. Im mtawerden-Bericht "Punkten beim Vorstellungsgespräch!" erfährst Du, wie Du Dich gut auf das Vorstellungsgespräch vorbereiten kannst und wie es zu einem gelungenen Auftritt wird! Viel Erfolg!
WAS MACHT DEN MTA-BERUF SO SPANNEND?
Was macht den MTA-Beruf so spannend? Heike Nickel von der mtawerden-Redaktion hat sich am Rande bei Teilnehmern des sogenannten „Lebkuchenkongress“, einem jährlichen Fortbildungskongress für ärztliches Assistenzpersonal in Nürnberg im Dezember umgehört. Und von Christa Stolle aus Hamburg mehr dazu erfahren – ihr Statement ist hier zu lesen.
Was ist Deine/ Ihre Meinung?
Was macht den MTA-Beruf spannend? Was sind Deine/Ihre Erfahrungen? Schreibt uns/ schreiben Sie uns, was das Arbeiten in Radiologie und Labor so spannend macht! Einfach per Email an news(at)mtawerden.de
MTAWERDEN-SPEZIAL "ERFOLGREICH BEWERBEN"

- Jetzt schnell .. an vielen Schulen kann man sich noch bewerben! Foto: Werner
Du willst MTA werden? Dann solltest Du wissen, auf was bei einer Bewerbung zu achten ist! Für das aktuelle mtawerden-Spezial "Der Weg zur erfolgreichen Bewerbung" wollte die mtawerden-Redaktion von Lehrkräften der MTRA-Schulen Nürnberg, Tübingen und Bonn wissen, auf was beim Auswahlverfahren besonders zu achten ist. In der Rubrik News findest Du unter "Richtig bewerben!" die Statements:
- von Wolfgang Moldan, stellvertretender Schulleiter der MTRA-Schule am Klinikum Nürnberg Nord: „Im Vorstellungsgespräch sollte man zeigen, dass man sich über den Beruf informiert hat.“
- von Gabriele Bohne-Dörfler, leitende Lehrkraft an der MTRA-Schule des Universitätsklinikums Bonn: „Ein mindestens einwöchiges Praktikum ist Voraussetzung für die Bewerbung.“
- Nicole Stanzl, leitende Lehrkraft an der MTRA-Schule am Radiologischen Universitätsklinikum der Eberhard-Karls-Universität Tübingen: „Wir machen einen Aufnahmetest in den Fächern Mathematik, Physik und Biologie.“
Was ist Deine Erfahrung? Schreib' uns!
Hat es mit Deiner Bewerbung sofort geklappt? Was sind Deine Erfahrungen bei der Berufsorientierung? Welchen Rat würdest Du Deiner besten Freundin, deinem besten Freund geben? Schreib uns eine Email an news(at)mtawerden.de und berichte darüber! Wir freuen uns!
BEIM MTRA-AKTIONSTAG SPRANG DER FUNKE ÜBER

- Spannende Radiologie: Désirée von Kéler macht in Berlin ein Schülerpraktikum
Wie lässt sich herausfinden, ob ein Beruf einem auch wirklich Spaß macht? Zum Beispiel durch ein Praktikum! Désirée von Kéler macht gerade eins. Seit Anfang Januar lernt sie die MTRA-Arbeitsplätze im Institut für Radiologie am Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) kennen. Die mtawerden-Redaktion hat die Neuntklässlerin der Berliner Caspar-David-Friedrich-Oberschule interviewt.
Wie kamst Du auf die Idee, Dich für ein Schülerpraktikum zu bewerben?
Désirée: Es war klar, dass wir in der neunten Klasse ein Praktikum machen müssen. So war ich auf der Suche nach etwas, das mir Spaß machen könnte. Etwas mit Mathe und Physik, denn das sind meine Lieblingsfächer. In der Zeitung habe ich dann die Ankündigung vom MTRA-Aktionstag Mitte November 2009 am Unfallkrankenhaus Berlin gelesen. Da bin ich natürlich hingegangen und habe mir das Institut für Radiologie angeschaut. Der MTRA-Aktionstag hat mir gut gefallen und so habe ich entschieden, mich dort zu bewerben.
War das aufwendig? Wie hast du das gemacht?
Désirée: Ich habe mich zuerst mal bei Stefanie Becht, der leitenden MTRA am ukb, erkundigt, wie ein Praktikum abläuft und was ich für die Bewerbung einreichen muss. Gefordert war ein Anschreiben mit Angaben darüber, wann genau ich das Praktikum machen möchte und warum ich es gerne machen möchte. Meine ältere Schwester hat das Schreiben nochmals durchgelesen und ich habe es gleich abgeschickt. Mitte Dezember war klar, dass ich den Praktikumsplatz kriege.
Welche MTRA-Arbeiten hast Du bislang kennengelernt?
Désirée: Ich bin seit gut zwei Wochen da und habe alle MTRA-Arbeitsplätze kennengelernt: Röntgen, MRT, CT, Angiographie und die radiologische Tätigkeit in der Rettungsstelle. Die fand ich sehr spannend. Da weiß man halt nie, was den Tag über auf einen zukommt. Beeindruckend fand ich es auch, als mal die Hand eines Patienten durchleuchtet werden musste. Zunächst wurde ein Kontrastmittel in die Hand gespritzt. Und während der Patient seine Hand bewegt hat, konnte ich am Monitor beobachten, wie sich das Kontrastmittel in der Hand ausbreitete.
Würdest Du so ein Praktikum einem Deiner Mitschülerinnen und Mitschüler empfehlen?
Désirée: Ja, auf jeden Fall. Man muss sich für Technik und Medizin begeistern können und darf keine Scheu vor Menschen haben.
